Spagyrik

Das Wichtigste

Spagyrik setzt sich zusammen aus den griechischen Worten spaio= (heraus)ziehen, trennen und ageiro = vereinigen, zusammenführen und steht für den alchemistischen Umwandlungsprozess von Heilpflanzen.

In drei Schritten werden Pflanzenanteile verarbeitet und je nach Einsatzgebiet wirken sie auf drei Ebenen (körperlich, geistig und seelisch).


Sie können Einzelessenzen sowie Mischungen zu allen Themen bekommen (von Höhenangst über Schilddrüsenproblemen bis hin zu Nahrungsunverträglichkeiten und Kreislaufbeschwerden, u.v.m.), die auch individuell erweitert werden können.

In drei Schritten werden die Pflanzenanteile verarbeitet:

1) Gärung


2) Destillation


3) Kalzination = Trocknung und Veraschung des Destillationsrückstands


Die alchemistische Grundidee der Spagyrik ist es, die Selbstheilungskräfte zu stärken, indem zuerst die Abtrennung des Wesentlichen von der stofflichen Erscheinung herbeigeführt wird, um dann die Einzelstufen zur „Quintessenz“ zusammenzuführen. Das heißt, nach den drei Schritten der Verarbeitung werden alle daraus gewonnenen Anteile wieder zusammengeführt und Alkohol zur Konservierung hinzugefügt.


Die Arzneimittelherstellung nach alchimistischem Prinzip geht bis auf Paracelsus – Theophrastus von Hohenheim (1493-1541) – zurück, der diese erstmals benennt. Spagyrika wirken relativ schnell im Gegensatz zu Homöopathika. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.


Sie können parallel zu allen anderen Medikamenten angewandt werden, es sollte nur ein Abstand von 10-15 Minuten zwischen 2 verschiedenen Medikamenten eingehalten werden. Erstreaktionen kann es durchaus geben. Die Dosierung macht das Geschehen aus, daher ist eine engmaschige Besprechung vonnöten.


Es gibt verschiedene Wege, spagyrische Mittel entsprechend dem Behandlungsbild zu finden.


Die Firma Phylak Sachsen GmbH, deren Spagyrik ich in meiner Arbeit verwende, bietet Einzelessenzen sowie Mischungen zu allen Themen (von Höhenangst über Schilddrüsenproblemen bis hin zu Nahrungsunverträglichkeiten und Kreislaufbeschwerden, u.v.m.) an, die natürlich immer individuell erweitert werden können. Um die passende Mischung zu finden, führen wir ein ausführliches Gespräch. Daraus ergeben sich verschiedene Pflanzensignaturen, die entsprechend dem Beschwerdebild eingesetzt werden. Pflanzensignatur ist die Umsetzung des Pflanzenwesens auf den Menschen. So wird z.B. das Johanniskraut u.a. bei depressiven Verstimmungen eingesetzt, weil es gelbe, Sonnenlicht speichernde Blütenblätter hat und das Gänseblümchen bei Verletzungen gerade bei Kindern, weil es für ein unerschütterliches Gemüt durch seine zarte Beständigkeit steht. Je nachdem wende ich auch die Numerologie als zusätzliche Information an und teste das Mittel dann noch entsprechend aus.